APOTHEKE ZUM AUGE GOTTES

 
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Samstag: 7:45 bis 12:15 Uhr

 

Frühjahrsmüdigkeit


Die Murmeltiere tun es ebenso wie die Bären und auch uns täte es gut, einen ausgedehnten Winterschlaf zu halten. Wer sich in der dunklen Jahreszeit an der Natur ein Beispiel nimmt, mit seinen Kräften haushaltet und Zeit für Ruhe und Erholung findet, hat gute Chancen, dem Frühling gut gelaunt, fit und tatkräftig entgegentreten zu können. Doch nicht wenige Menschen brauchen wesentlich länger, um wieder „auf Touren“ zu kommen. Typische Symptome wie extreme Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit machen alljährlich fast einem Drittel der Bevölkerung mehr oder weniger Probleme, die sie bis in den Frühsommer in Schach halten können.

Was im Körper passiert

Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern vielmehr ein Komplex von Befindlichkeitsstörungen, die gegen Ende des Winters auftreten und durch die Zeitumstellung und dem damit gestörten Schlafrhythmus noch verstärkt werden können.

Es sind vor allem hormonelle Umstellungen, welche nach einem langen Winter unsere Energiereserven zum Schmelzen bringen. In der dunklen Jahreszeit schüttet unser Körper viel Schlafhormon Melatonin aus, während gleichzeitig die Reserven an Serotonin, dem Botenstoff, welcher für gute Laune sorgt, meist aufgebraucht werden. Zwar wird durch die Sonnenstrahlen im Frühling wieder vermehrt Serotonin gebildet, jedoch geht dies nicht immer geordnet ab. Dagegen hilft am besten Licht, um rasch das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen.

Die Frühjahrsmüdigkeit kann auch eine besondere Ausprägung einer erhöhten Wetterfühligkeit sein, da Temperaturschwankungen von morgendlichen 0°C bis hin zu 20°C zu Mittag für unseren Körper eine enorme Anpassungsleistung darstellen.

Auch spielt die Ernährung eine große Rolle. Obwohl mittlerweile ganzjährig eine vielfältige Palette an Obst und Gemüse in den Supermarktregalen zu finden ist, neigen wir in der kalten Jahreszeit eher zu kalorienreicher Ernährung, Süßigkeiten, Fleisch und fettreichen Nahrungsmitteln. So sind gegen Ende des Winters niedrige Vitamin C- und Eisenspiegel keine Seltenheit und auch wichtige Mikronährstoffe für unsere Energiegewinnung wie Magnesium, Coenzym Q10 oder der Vitamin B-Komplex zählen eher zur Mangelware in unserem Organismus.  Durch die niedrigen Vitaminspiegel sinkt die Entgiftungsleistung der Leber, die Infektanfälligkeit steigt und Symptome wie Müdigkeit, Hautprobleme, körperliche Schwäche und depressive Verstimmungen machen uns zu schaffen.

Auffüllen und Gegensteuern

Für einen normalen Energiestoffwechsel ist vor allem eine ausgewogene Kombination all dieser Mikronährstoffe wichtig. Dies erreicht man neben einer gesunden Ernährung mit der Einnahme eines hochwertigen Multivitaminpräparates, um die leeren Speicher im Körper wieder auffüllen. Frischpflanzensäfte wie Löwenzahn, Brennnessel, Birke oder Artischocke bringen die Leber in Schwung, unterstützen sie in ihrer Entgiftungsarbeit und wirken so Müdigkeit und einem trägen Stoffwechsel entgegen.

Heilkräuter wie Ingwer und grüner Tee punkten mit ihren kreislaufanregenden Inhaltsstoffen ebenso wie Rosmarin. Nicht nur in Teemischungen mit Melisse oder Weißdorn wirkt Rosmarin kreislaufunterstützend. Der würzige Duft von Rosmarinöl mit hohem Cineolanteil weckt die Lebensgeister und eignet sich für Menschen mit niedrigem Blutdruck ebenso wie für Morgenmuffel als anregender Badezusatz oder in durchblutungsfördernden Einreibungen.

Als wahre Vitaminbombe gilt der Sanddorn. Als Saft getrunken oder als Sirup in Joghurt oder Müsli eingerührt gilt er als echter Muntermacher und liefert ausreichend Vitamin C und B12. Ebenso mobilisiert Ginseng die körpereigenen Abwehrkräfte und wirkt sowohl körperlicher als auch mentaler Erschöpfung entgegen.

 

Do it yourself – Tipps bei Frühjahrsmüdigkeit:

  • Morgendliche Wechselduschen

  • Auf ausreichend Eiweiß und Fettsäuren in der Ernährung achten –    öfter mal ein Frühstücksei und Nüsse, Trinken nicht vergessen!

  • Ab ins Freie! Moderater Sport im Tageslicht kurbelt Kreislauf und  die  Vitamin D Produktion an und versorgt unsere Zellen mit ausreichend Sauerstoff.

  • Öfter mal in die Sauna und abschalten

  • Auf genügend Schlaf achten

  • Den Körper abhärten: wer bei jedem Wetter eine halbe Stunde rausgeht, der wird mit Wetterumschwüngen am besten klarkommen.




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